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*SM Uster 2009

*Wie aus einem Holzklumpen eine Pfeife entsteht

*Wettrauchen mit Genuss

*Österreichische Meisterschaf in Lienz

*Alex Kappeler Künstler mit vielen Facetten

*Von Skeletten und Pfeifen

*Reise nach Hamburg mit zur Tabakfabrik

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*Smoke - Telescope

*20. Pfeifenraucherabend

*33. Schweizermeisterschaft in Yverdon les Bains

*Der Verband Öffentlicher Verkehr und die Raucher

*Tonpfeife für den Grittibänz

*Reise ins Tessin mit Besuch einer Pfeifenfabrik

*ZSM 18. September 04 im Hotel Anker Luzern

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*Wenn die Pfeife vereint

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W. Heussermann (2006)


Was sind das für Zeiten, in denen wir leben?

Wir leben weder im Atom-, noch im Medien- oder Computerzeitalter, wir leben im Panikzeitalter, d.h. Katastrophen und Skandale werden beliebig enthüllt, was der Einzelne dann damit macht, ist sein Problem, wobei Atom, Medien, Computerzeitalter und die Vogelgrippe natürlich die Voraussetzungen für das Panikzeitalter schaffen.

Nehmen wir mal an, es passiert etwas ganz Grauenhaftes – in China platzt ein Sack Reis.

Jetzt können Sie natürlich sagen, wenn in China ein Sack Reis platzt, das ist mir doch genauso egal, wie wenn in Zürich ein Velo umfällt. Das wäre aber sehr oberflächlich, denn wir wissen: die Welt ist ein globales Dorf! Wenn heute in China ein Sack Reis platzt, kann schon morgen bei uns eine Krise in der Kochreisbeutelindustrie ausbrechen, wir alle wissen, was gerade in der Kochreisbeutelindustrie an Zulieferbetrieben mit dran hängt. Die Gewerkschaft Nudel, Reis und Kartoffelbrei wäre schockiert, und im Fernsehen SF1 wird ein Sonderkulturweltspiegel geschaltet. Nationalrätin Vanessa Krone-Schmalz diskutiert mit Vertretern aller Parteien das Thema: Zu heiß gekocht? – Reis in der Krise! – und die entwürdigende Situation thailändischer Frauen bei der Herstellung von Puffreis.

Aber da war ja noch dieser Ballonfahrer.

Er hatte sich mit seinem Heißluftballon total verirrt. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er ruft „HALLOOOOO, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen, und ich weiß nicht mehr, wo ich bin.“ Die Frau antwortet: „Sie sind in einem Heißluftballon in 10 Metern Höhe über Grund und befinden sich zwischen 10 und 41 Grad nördlicher Breite und 59 und 60 Grad westlicher Länge.“ „Sie müssen Wissenschaftlerin sein oder so,“ ruft der Ballonfahrer. „alles was Sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll und weiß immer noch nicht, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe.“ Die Frau antwortet: „Sie müssen Manager oder Politiker sein.“ „Richtig, aber woher wissen Sie das?“ „Nun,“ sagt die Frau „Sie wissen weder, wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten, und erwarten von den Leuten unter ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen.

Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber jetzt soll ich mich auch noch irgendwie schuldig fühlen.“





Merke – der Heißluftballon wurde 1783 von den Brüdern Montgolfier erfunden. Sie stellten fest, dass heiße Luft sich ausdehnt und somit leichter als Kalte Luft gleichen Volumens sein muss.

Sie stellten also einen großen Leinenballon her mit einem Durchmesser von 11 Metern und ließen ihn am 5.6.1783 auf dem Marktplatz ihrer Heimatstadt Annonay mit Heißluft steigen.





Ganz nebenbei erfanden sie auch noch den Fallschirm. Leider ist nicht überliefert, ob sie auch Pfeife rauchten, aber es wäre ihnen zuzutrauen.





Und noch einen gute Nachricht für Raucher:





Essen Sie mehr Joghurt!





Starker Mundgeruch lässt sich durch den täglichen Genuss von ungesüßtem (wichtig!) Joghurt bekämpfen wie Wissenschaftler der Tsurumi University in Yokohama berichten. Danach normalisiert das traditionell hergestellte Milchprodukt den Säuregehalt des Speichels – und hemmt auf diese Art das Wachstum der manchmal übel riechenden Mundbakterien.





Ihr Wolfgang Heusermann