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PierreMeylan (2005)


Ascorti, war unser Pfeifenlieferant zum 30-jährigen Jubiläum des Pipe Club Biel im Jahr 2004. Dank der Mithilfe von Turi Martinoni von Pipapassione in Minusio, wurden diese schönen, originellen Pfeifen erworben. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Ausflug ausgehandelt und organisiert, die Pfeifenfabrik in Cucciago bei Como zu besuchen.
Dieser Ausflug fand am Samstag 4. und Sonntag 5. Juni 2005 statt.
Die 9 Teilnehmer des Pipe Club Biel trafen sich beim Bahnhof Biel um sich auf 3 Privatautos zu verteilen. Die Abreise erfolgte wie geplant um 07.45 h bei nicht sehr viel versprechendem Wetter In der Nähe Luzern regnete es, doch schon in Richtung Uri - Gotthard, besserte sich das Wetter zusehends. Am Autobahnrestaurant nach Altdorf, legten wir eine Pause ein mit Kaffe und Gipfeli. Weiterfahrt durch den Gotthard und bereits um 11.37 h mit 7 Minuten Verspätung, Ankunft in Coldrerio, kurz vor Chiasso. Hier, konnten wir unsere Freunde Turi Martinoni, Fabio Bella et Daniel Schneider aus dem Tessin begrüssen, welche uns den Weg nach Cucciago zu Ascorti zeigten und dorthin begleiteten.
Dort, wurden wir sehr herzlich durch Roberto Ascorti und seine Familie empfangen. Nach und nach traf sich immer wieder Freunden des Hauses ein. Bei einem ausgezeichneten Imbiss mit verschiedenen Leckerbissen, diversen Salate, Parmaschinken sowie Wein und Mineralwasser traf Cesare, der Pfeifenmacher des Hauses ein.
Anschliessend erfolg einen Fabrikbesuch. Cesare, demonstrierte uns den Werdegang einer Pfeife in sehr eindrücklicher Weise vor. Seine Geschicklichkeit, sein Augenmass waren schlicht verblüffend und wir realisierten was es eigentlich braucht, aus einem einfachen Holzstück, eine gute Pfeife von Hand herzustellen.
Bei Ascorti, sind alle Pfeifen von Hand hergestellt, mit Hilfe von einfachen und konventionellen Maschine. Es kommt wirklich auf die Geschicklichkeit des Handwerkers an, um eine schöne Pfeife herzustellen. Wir alle waren sehr beeindruckt durch Cesare der alles machte, wusste und die zahlreichen Fragen der Besucher erschöpfend beantwortete, manchmal durch eine Demonstration vor unseren Augen. Selbstverständlich, gehört die Wahl der optimalen Lage und Form einer Pfeife ausgehend von einem „Ebauchon“ zum Wissen und Können eines Pfeifenmachers.

Nach diesem Fabrikbesuch waren wir begeistert und konnten anschliessend bei reger Diskussion die reichhaltige und originelle Pfeifensammlung bewundern. Manche ergriffen die Gelegenheit, eine schöne Pfeife zu erwerben. Nach Kaffee und Dessert, nahmen wir Abschied von unseren Freuden von Ascorti und kehrten ins Tessin zurück wo Turi Martinoni uns ein sehr gutes Hotel in Minusio reserviert hatte. In der Zwischenzeit war das Wetter schön und warm. Ein kühles Bad im Schwimmbad des Hotels oder eine Dusche rundete diesen angenehmen Nachmittag. Ab.

Gegen 19.30 h, alle Teilnehmer, sehr gut gelaunt, fanden sich auf der Terrasse, zu einem reichhaltigen Apéro, freundlicherweise offeriert durch das Hotel.

Gegen 20.00 h, Abfahrt zu einem charmanten Grotto, mit Aussicht auf den Lago Maggiore wo wir sehr gut gespeist haben. Es gab Tessinerplatte, gemischter Salat, Braten mit Polenta oder Tagliatelle, und

anschliessend Dessert. Durch die angeregten Diskussionen sowie zahlreichen Witzen flogen die Stunden im Nu dahin. Um Mittenacht kamen wir ins Hotel zurück und verbrachten die Nacht um uns von diesem Ereignisreichen Tag zu erholen.
Sonntagmorgen, zwischen 07.45 h und 08.30 h, gemeinsames Frühstück auf der Terrasse und gegen 09.15, Abfahrt nach Brissago um Daniel Schneider und die Firma SYNJECO zu besuchen. Zahlreiche Pfeifensammlungen verschiedenen Hersteller in allen Preislagen, bis 3500.- Sfr waren zu bewundern. Unzählige Tabakmischungen waren auch vorhanden und jeder durfte sich seine Pfeife stopfen mit der Sorte seiner Wahl. Manche ergriffen die Gelegenheit um etwas Tabak oder eine schöne Pfeife zu erwerben. Es war einen lehreichen Besuch in einer geselligen Stimmung. Herzlichen Dank an Daniel Schneider für die Öffnung seines Geschäftes, speziell für unseren Besuch.
Zirka 11.15 h, nahmen wir Abschied von unseren Tessinerfreunden und fuhren zum Markt nach Cannobio. Dort bummelten wir bei den verschiedenen Ständen und nahmen noch einen kleinen Imbiss ein, bevor wir uns auf dem Rückweg machten.
Um 13.15 h, Abreise Richtung Verbania, Simplon, Brig, Goppenstein, Kandersteg, Bern und zurück nach Biel wo wir gegen 19.00 h ankamen. Alles ist sehr gut gelaufen, ohne Unfall und ohne böse Überraschung.
Dieser Ausflug war ausgezeichnet, lehrreich und sehr angenehm und wir haben viele neue Freunde kennergelernt. Wir werden lebendige und unvergessliche Erinnerungen behalten von diesen zwei Tage südlich der Alpen.
Herzlicher Dank für die Gastfreundschaft und Gesellschaft unseren Italiener und Tessiner Freunde welche ihre Freizeit während des Wochenendes zur Verfügung gestellt haben um uns zu empfangen.

Magglingen, 07. Juni 2005

Pierre Meylan