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Reise nach Hamburg mit einem Ausflug zur Tabakfabrik Dan Pipe

Text: Syvia Merkle, Egg (2006)

Post im Briefkasten aus Deutschland!!!! Super, wir haben eine Einladung zur Hochzeit von Mikes Cousin nach Hamburg bekommen für den 26. Mai 2006. Da wir diese Einladung mit einem kleineren Ferienausflug verbinden wollen, einiges besichtigen in der näheren Umgebung, schauen wir, dass wir die Zimmer für die Übernachtungen, nicht gerade in Hamburg buchen. Wir finden ein tolles sogar zweistöckiges Zimmer in einer Jugendherberge in Lauenburg an der Elbe. Diese Jugendherberge war früher eine Zündholzmanufaktur. Sie wurde später zu einem Hotel umgebaut und wird jetzt als Jugendherberge genutzt. Wir geniessen von unserem Zimmerfenster den direkten Blick auf die Elbe mit den vorbeifahrenden Binnenschiffe. Bei der Durchfahrt entdecken wir auch die Dan Pipe die wir bei Gelegenheit auch besuchen wollen.

26. Mai 2006. Nach dem Standesamt am Morgen und einem anschliessenden Apéro ist es in Deutschland so üblich das man nachhause fährt und sich am Abend zum Fest dann wieder trifft. Doch uns d.h. also Mike kommt diese grosse Hochzeitspause gerade gelegen. Wir fahren zurück nach Lauenburg, wohin! , etwa nicht zur Jugendherberge nein, natürlich direkt vor die Dan Pipe. Mike läutet an der Hausglocke und uns werden die Türen auch prompt geöffnet. Dies ist für uns eine riesen Freude. Kaum ist die Türe aufgegangen, kommt uns bereits ein angenehmer Duft von Tabak entgegen. Herrlich, herrlich!!!!!

Im oberen Stock ist der Raum wo die Pfeifen und der Tabak zum Verkauf angeboten werden. Man weiss nicht wie man dies beschreiben soll, so viele verschiedene Tabakdosen, Pfeifen und Accessoires alles in Schränken und „Schublädli“. Wir staunen und sind sehr begeistert.
Hier gibt es keine Hektik, man könnte fast meinen die Zeit sei stehen geblieben. Herr Behrens, Inhaber und Geschäftsführer, fragt uns ob wir Zeit und Lust hätten, mit ihm die Fabrik zu besichtigen. Dies ist für uns natürlich keine Frage. Vorbei an fein riechenden Tabakblättern bis hin zur Verarbeitung, Versand und natürlich der Herstellung der Pfeifen führt uns die Besichtigung. Es ist für mich als Nichtraucherin faszinierend und sehr interessant.

Es werde sehr viel Tabak in den Ostblock geliefert, erklärt uns Herr Behrens. Sehr viele Pakete dorthin sind zum Versand bereit.

Leider arbeitet an diesem Tag kaum jemand, sodass wir alles im Stillstand besichtigen.
Doch Glück haben wir dennoch, wir lernen den Pfeifenbauer Holmer Knudsen kennen.
Für Pfeifen der oberen Preisklasse verwendet er vorwiegend Bruyereholz aus Korsika, ansonsten aus Griechenland. Holmer Knudsen betreibt eine eigene kleine Manufaktur in der Dan Pipe Firma.

Wieder zurück im Ausstellungsraum dürfen wir am Tisch Platz nehmen und Mike beginnt sogleich zu fachsimpeln bei Kaffee und Kuchen. Es kommt ja nicht alle Tage vor, das wir neben Pfeifenherstellern, Pfeifenfanatikern und einer solch schönen Atmosphäre den Nachmittag geniessen dürfen. .

Langsam oder leider viel zu schnell rückt die Zeit zur Hochzeitsfeier wieder in unmittelbare Nähe. Mike ist jedoch in einer anderen Welt. Ich denke, er hat alles rundherum vergessen. Ich weiss nicht mehr, wie viele Male ich ihn daran erinnern musste, dass wir gehen müssen. Mike kann sich kaum überwinden aufzustehen und diesen Ort wo die Zeit stehen geblieben ist, zu verlassen und langsam wieder Richtung Hamburg zu fahren, mit neuen Erfahrungen und vielen, vielen interessanten Eindrücken.