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Welches ist der beste Pfeifenputzer?

Text: Peter Hadorn, Bern (2002)

Sicher wurde Ihnen diese einfache Frage auch schon gestellt. Der Kunde ist unsicher und möchte von Ihnen als Fachbetrieb gerne wissen, mit welchen Hilfsmitteln er seine Pfeife optimal reinigen und pflegen kann.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Arten von Pfeifenputzern. Die meist verbreiteten sind die reinen Baumwollreiniger. Sie zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie gute Saugfähigkeiten aufweisen und somit den Tabaksaft im Mundstück und Pfeifenholm sauber entfernen.
Einige Pfeifenreiniger, meistens in zweifarbiger Ausführung, sind mit mehr oder weniger kräftigen Kunststoff-Fasern versetzt. Diese haben den Vorteil, dass sie auch „ältere“ Ablagerungen im Rauchkanal und den Mundstücken besser entfernen. Leider wird dadurch aber die Fähigkeit möglichst viel Feuchtigkeit aufzunehmen reduziert.

Ob der Putzer konisch oder gerade ausgelegt ist, hängt davon ab, welche Pfeifen der Kunde besitzt. Für kleine Pfeifen der Englischen Art, die oftmals auch eine kleinere Bohrung des Rauchkanals aufweisen, empfehlen wir die feinen geraden Ausführungen. Pfeifen mit Filter oder grossen Bohrungen verlangen eher nach dicken oder konischen Reinigern.

Wie können Sie als Fachhändler testen, welche Pfeifenreiniger die beste Saugfähigkeit aufweisen? Füllen Sie ein Plastikgeschirr mit Wasser und geben Sie einen einzigen Tropfen Spülmittel dazu. Nun nehmen Sie von jedem Fabrikat je ein Stück und legen Sie diese möglichst gleichzeitig auf die Wasseroberfläche. Derjenige der sich am schnellsten mit Wasser voll saugt und als erster absinkt, hat seine Saugfähigkeit bewiesen und gewonnen.

Aus unseren Erfahrungen in der Pfeifenwerkstatt, müssen wir (leider) immer wieder feststellen, dass einige Pfeifenraucher ihre Lieblinge misshandeln. Deshalb an dieser Stelle noch einige Tipps, die Sie Ihren Kunden mitgeben können.

- Wenn die Pfeife fertig ist, sollte immer der restliche Tabak oder die verbleibende Asche entfernt werden. Am besten mit der Nadel des Pfeifenstopfers den Tabak auflockern und die Pfeife am Handballen über dem Aschenbecher ausklopfen. Wir erhalten immer wieder Tabakpfeifen mit sumpfigenTabakresten im Pfeifenkopf und der Rand der Pfeife weist Schlagspuren auf von allen Gartenmauern der Umgebung.
- Ist der Tabak entfernt, sollte das Mundstück nicht entfernt werden, zumindest solange die Pfeife noch warm ist. Es genügt wenn der Raucher den Rauchkanal mit Pfeifenputzern solange reinigt bis der letzte sauber aus der Pfeife kommt.
- Hartnäckige Verschmutzungen lösen sich leichter mit Reinigungsflüssigkeit oder etwas Alkohol. Wichtig! Nur für den Rauchkanal verwenden und immer sofort nachtrocknen!
- Nicht zu vergessen ist beim Reinigen des Rauchkanals, dass auch die beiden Ecken am Beisser nicht zu kurz kommen. Dies erreicht man am besten, indem beim Rausziehen des Reinigers, dieser über die linke und rechte Kante gezogen wird.
- Der zuletzt benutzte, saubere Pfeifenputzer wird nun einmal gefaltet und damit lässt sich zum Schluss der Pfeifenkopf innen auch noch sauber reinigen.
- Nach 10 bis 20 gerauchten Pfeifen sollte das Mundstück, durch Drehen im Uhrzeigersinn entfernt und auch der Zapfen und die Bohrung in der Pfeife sauber gereinigt. Bei Pfeifen mit Filterbohrung empfehlen wir dies bei jedem Filterwechsel vorzunehmen.
- Wie beim Auto, sollte auch eine Tabakpfeife von Zeit zu Zeit in die Fachwerkstatt. Sind Mundstück und Pfeife wieder einmal aufpoliert und das Tabakloch richtig gerusst, schmeckt jede Pfeife wieder ausgezeichnet und der Raucher hat auch mehr Genuss an seinem Tabak.

Ihr „tabak gourmet“, Peter Hadorn, Bern